Meldung vom 03.10.2017

Palmers Privée Art Nouveau

MAK & Palmers – eine sehenswerte Kooperation, die verführerisch anzieht
Palmers Art Nouveau Privée Kampagnenbilder

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Wien, 3. Oktober 2017. Was wäre Wien ohne seine Kaffeehäuser? Hier trafen sich einst Künstler, um zu diskutieren, zu streiten und Neues zu erfinden. Genau dort, im Café Griensteidl, gründeten zwei der innovativsten Wiener Genies, Josef Hoffmann (1870– 1956) und Koloman Moser (1868– 1918), die Wiener Werkstätte. Ihr Ziel: Kunst auf allen Gebieten in den Alltag zu integrieren, Kunsthandwerk zur Perfektion zu treiben. In der Architektur und im Design, später kam auch die Mode dazu. Häuser und alle darin befindlichen Gegenstände sollten ein Gesamtkunstwerk ergeben. Sie wurden damit zu Wegbereitern der Wiener Moderne, des Jugendstils, zuvor auch Art Nouveau genannt. Was wäre Wien ohne seine Museen? Ohne diese wunderbaren Sammelstätten für Kunst und Kultur. Wie das Museum für angewandte Kunst, kurz MAK genannt, wo die Wiener Werkstätte ihr Zuhause fand. Großartig die permanente Ausstellung, die MAK-Schausammlung Wien 1900. Möbel, Teeservice, Lampen, Plakate, Bilder, Vasen und vieles mehr von einmaliger Schönheit, Eleganz und Genialität begeistern einen Schritt für Schritt. Nicht für jedermann zugänglich ist das MAK-Depot mit weiteren unglaublichen Schätzen. Darunter unzählige Entwurfszeichnungen von Josef Hoffmann und Koloman Moser. Viele Künstler der Wiener Moderne und ihre Schätze inspirierten Marc Wieser von Jugend an. Jetzt, als CEO von Palmers, hatte der fantasievolle Manager eine Idee, die Josef Hoffmann und Koloman Moser sicherlich gefallen hätte: auch Unterwäsche mit der Wiener Werkstätte in Bezug zu bringen. Es gelingt Wieser, den Generaldirektor des MAK, Christoph Thun-Hohenstein, von seiner Idee zu überzeugen. Palmers-Designerin Gabriele Schöller sucht die Entwürfe aus, lässt sie auf Seide drucken, in Stickereien umsetzen, mit Golddetails versehen und bringt sie mit Swarovski-Kristallen zum Glitzern. Jetzt funkelt Josef Hoffmanns Entwurf eines Lusters als BH in den Palmers-Filialen und Koloman Mosers geniale Muster prangen auf Pyjamas.



Art Nouveau

 

Art Nouveau, bzw der Jugendstil ist eine kunstgeschichtliche Epoche an der Wende vom 19. zum 20. Jahrhundert. Neben dem im Französischen, Englischen und Italienischen dominierenden Ausdruck Art Nouveau wird im Englischen auch Modern Style und im Italienischen Stile Floreale oder Liberty verwendet. Zeitlich gehört der Jugendstil zum Fin de Siècle. Äußerlich kennzeichnende Teile oder Elemente des Jugendstils sind dekorativ geschwungene Linien sowie flächenhafte florale Ornamente und die Aufgabe von Symmetrien.


Irina Gavrich

Die international anerkannte Fotografin Irina Gavrich setzte für Palmers die „Art Nouveau“-Kollektion perfekt in Szene: „Fotos haben für mich die Wertigkeit von Kunstwerken. Ich möchte nicht nur die Mode zeigen, sonder auch die Zeit, die da gefangen ist!“

 

 

Wer hinter der Art Nouveau-Kollektion steckt:

Christoph Thun-Hohenstein, GENERALDIREKTOR & WISSENSCHAFTLICHER GESCHÄFTSFÜHRER DES MAK

„Ich bin ein großer Befürworter von solchen Kooperationen. Ich glaube, dass nicht nur durchAusstellungen und Dauerpräsentationen, sondern auch durch eine Zusammenarbeit wie diese, die Wertschätzung für wichtige Exponate aus der MAK-Sammlung gesteigert werden kann. Es geht bei der „Wiener Moderne“-Sammlung des MAK nicht nur um die Frage, wie das Publikum immer wieder neu für diese zeitlos schönen Objekte begeistert werden kann. Wir versuchen auch konsequent aufzuzeigen, wie ungeheuer inspirierend die Künstler rund um Wien 1900 für zeitgenössisches Schaffen sein können. Die Zusammenarbeit mit Palmers ist ein besonders schönes Beispiel im Modebereich.“ 



Gabriele Schöller, HEAD OF DESIGN BEI PALMERS

 

„Wir haben uns durch ungefähr 30.000 Fotos von Skizzen, Reinzeichnungen und Exponaten durchgearbeitet und überlegt, welches der Objekte sich gut für Palmers umsetzen lassen würde. Das größte Projekt war mit Sicherheit der Kristallluster von Josef Hoffmann. Es war auch für mich etwas Neues, etwas ganz Anderes, die Skizze eines Lusters, ein Plakat in Stoff umzusetzen. Ich finde, dass uns die Umsetzung dieser Linien in Stickerei auf Tüll phantastisch gelungen ist. Die Zusammenarbeit mit dem MAK ist für mich ein Beweis dafür, dass unsere Zukunft eine Verbindung mit dem Gestern hat. Wien hat so eine tolle Geschichte, der man täglich begegnet. Sie lebt in uns und entwickelt sich mit uns weiter.“ 



Marc Wieser, CEO VON PALMERS

 

„In meinen Augen ist die bedeutendste Kulturwelle, die wichtigste Entwicklung, die in Österreich je passiert ist, die Wiener Moderne – und damit ergibt sich ein logischer Schluss zwischen Palmers, Wien und Wiener Moderne. Ich habe mir überlegt, wer für Oswald Haerdtl, die Wiener Werkstätte, die Wiener Moderne, usw. die Rechte hat, wo die Archive sind und da bin ich bei Christoph Thun-Hohenstein und dem MAK gelandet. In meiner Fantasie waren Proportionen, Muster, die Übersetzung der Proportionen in Architektur, textile Muster, Fantasien von Geschirr und anderen Gebrauchsgegenständen, also die gesamte Palette bis zur Malerei, die sich damals abgespielt hat. Eine beeindruckende Zeit des Schaffens, die ich auch international durch italienische Architekten und Designer kennen und schätzen gelernt habe.“

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Palmers Art Nouveau Privée Video (.mov)

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